Stoffbezogene Untersuchung
Asbestuntersuchung in München
Asbest ist in Bestandsgebäuden ein häufiger Untersuchungsanlass – aber nicht der einzige. ROW prüft verdächtige Baustoffe gezielt auf Asbest und ordnet das Ergebnis in die übrige Schadstofflage des Gebäudes ein. So entsteht keine verkürzte Sicht auf eine einzelne Fasergruppe.

Wann eine asbestbezogene Prüfung angezeigt ist
01
bei Gebäuden und Bauteilen aus Zeiträumen, in denen asbesthaltige Produkte üblich waren
02
vor dem Öffnen von Böden, Putzen, Spachtelmassen, Platten oder technischen Dämmungen
03
vor Rückbau, Kernsanierung oder dem Entfernen von Belägen und Bekleidungen
04
wenn in Unterlagen, Vorkenntnissen oder sichtbaren Einbauten Hinweise auf asbesthaltige Materialien bestehen
Was untersucht wird
Eingrenzung asbestverdächtiger Materialien anhand Bauzeit, Einbauort und Erscheinungsbild
Probenahme an vereinbarten Bauteilen
laboranalytische Prüfung auf Asbest
Einordnung des Befunds für das weitere Vorgehen am Objekt
Hinweis, wenn benachbarte Stoffgruppen ebenfalls in den Blick genommen werden sollten
Ablauf einer Asbestuntersuchung
01
Verdacht eingrenzen
Nicht jedes ältere Gebäude enthält asbesthaltige Baustoffe in jedem Bauteil. Zuerst wird geklärt, welche Materialien überhaupt verdächtig sind.
02
Gezielt beproben
Proben werden dort genommen, wo der Eingriff oder der Verdacht es erfordert – nachvollziehbar dokumentiert.
03
Befund lesen
Ein Laborergebnis ist eine Messgröße. Die fachliche Einordnung sagt, was daraus für Umbau, Rückbau oder weitere Untersuchungen folgt.
Häufig betroffene Materialien
Spachtelmassen und Putze
unter anderem in Wand- und Deckenaufbauten
Bodenbeläge und Kleber
historische Aufbauten unter späteren Schichten
Platten und Bekleidungen
technische oder gestalterische Einbauten
Dämmungen und technische Bauteile
an Leitungen, Aggregaten oder Installationen
Nutzen
- Klarheit vor dem Öffnen oder Entfernen von Bauteilen
- eine dokumentierte Grundlage für Planung und Koordination am Objekt
- Vermeidung blinder Eingriffe in unbekannte Substanz
- Anschlussfähigkeit an eine breitere Schadstoffuntersuchung, wenn der Anlass über Asbest hinausgeht
Auftraggeber
- Eigentümer vor Sanierung oder Wohnungsmodernisierung
- Handwerk und Planung vor Eingriffen in Bestandsbauteile
- Projektentwickler und Bauträger im Altbau
- Verwalter mit laufendem Instandhaltungsbedarf
Asbestgutachterliche Untersuchung im Raum München
Anfragen zur Asbestuntersuchung in München und Grünwald sind häufig. ROW behandelt Asbest als eine Stoffgruppe unter mehreren. Für Gebäude in Oberbayern gilt dasselbe Prinzip: der Verdacht wird am konkreten Bauteil geprüft, nicht über die Postleitzahl pauschaliert.
Fragen
Welche Baustoffe können Asbest enthalten?
In Frage kommen unter anderem bestimmte Putze, Spachtelmassen, Kleber, Bodenaufbauten, Platten, Dichtungen und technische Dämmungen. Ob ein Material asbesthaltig ist, zeigt erst die Untersuchung des konkreten Bauteils – nicht das Baujahr allein.
Reicht eine Asbestprobe für das ganze Gebäude?
Eine Probe beantwortet die Frage am beprobten Material. Sie ersetzt keine systematische Gebäudeuntersuchung, wenn Umbau, Rückbau oder Ankauf eine breitere Kenntnis der Substanz verlangen.
Untersucht ROW nur Asbest?
Nein. Asbest ist ein häufiger Anlass, nicht das einzige Thema. Je nach Gebäude können KMF, PCB, PAK, Holzschutzmittel, Schwermetalle, VOC oder Schimmel ebenfalls relevant sein.
Untersuchung anfragen
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